Basel 1916

Stammtafel

Begründer dieser Basler Linie ist Friedrich (genannt Karl) Mattmüller (grün). Gemäss Eintrag im Bürgerrodel der Bürgergemeinde Basel war der Taufname Friedrich, genannt wurde er Karl. Er erhielt am 15.07.1916, vermutlich zusammen mit seinen minderjährigen Söhnen (pink), das Kantonsbürgerrecht von Basel. Die Lebensorte seiner Vorfahren gehen aus den Wanderungsbewegungen der Schweizer Mattmüller hervor.

Die Ahnen dieser Basler Linie konnte ich (noch) nicht auf den Stammvater der Schweizer Mattmüller, Martin Mattmüller (1592-1666) aus D-Ihringen zurückführen. Ich hoffe auf die Unterstützung durch Leserinnen und Leser. Hinweise nehme ich sehr gerne im Blog Vorfahren von Friedrich, genannt Karl, Mattmüller gesucht entgegen.
Nachkommen und Vorfahren von Friedrich (genannt Karl) MattmüllerZum Vergrössern die Grafik anklicken

 

Einbürgerungsort

Basel-Stadt hatte 1900 112’000 Einwohner, davon erstaunlicherweise rund 43’000 (38 %) Ausländer.[1] Als Vergleich: Ende Dezember 2016 wohnten 171’000 Personen in Basel-Stadt, davon 37 % Ausländer.

 

Nachfahren

Die Ehe zwischen Karl Mattmüller und Josephine, geb. Sannemann blieb kinderlos. Auch sind keine Nachkommen von René Walter Mattmüller bekannt. Somit ist diese Schweizer Linie ausgestorben.

Im Staatsarchiv des Kantons Zürich bin ich auf ein interessantes Dossier über die Familie Mattmüller-Imboden gestossen: Die Familie musste anfangs der 1930er-Jahre von der Armenpflege des Fürsorgeamtes Winterthur finanziell unterstützt werden. Die Armenpflege ersuchte dazu die Stadtpolizei, die Lebensweise der Familie abzuklären, da sie ein leichtfertiges Leben führen würde.

Das Polizei-Protokoll und Hintergrundinformationen zur Entwicklung des Armenwesens in der Schweiz ist zu finden im Kapitel Misswirtschaft und Liederlichkeit.

 

Quelle
[1] http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7478.php. Stand 13.4.2017.